Nicht heilende Wunden nach Operationen, offene Geschwüre bei Durchblutungsstörungen, nicht einheilende Hautmuskeltransplantate oder problematische Verbrennungswunden können Anlass für stark verlängerte Heilungsverläufe sein.

Sofern behandelbare Durchblutungsstörungen, Wundinfektionen oder Gewebeschäden korrigiert worden sind, werden dann unter sterilen Bedingungen mehrfache hochenergetische „planare“ (nicht fokussierte) Stosswellentherapien durchgeführt; Lokalanästhesien sind selten erforderlich. Das Ziel der Therapie ist ein kontinuierliche Wundflächenverkleinerung vom Rand her. Fachkompetente Wundversorgungen begleiten die Stosswellentherapie – oder umgekehrt. Wann und mit wie vielen ESWT-Sitzungen das Ziel der Wundheilung erreicht wird, ist abhängig von der individuellen Ausgangsgröße.